Mit dem Fahrrad zur IGA in Berlin

Die Internationale Gartenausstellung im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf lockt mit Attraktionen wie einer Seilbahn, einer Sommerrodelbahn, vielen Spielplätzen und - natürlich - Blumen, Pflanzen und Gärten. Mit dem Fahrrad ist sie gut erreichbar, an den Eingängen bzw. nahe der U-Bahn-Station "Kienberg-Gärten der Welt" sind Fahrradständer vorhanden. Warum also nicht gemütlich mit dem Rad anreisen?

Mit dem Routenplaner (https://www.rad-routen.de) finden sich die besten Wege.

 

 

 

3 km von Marzahn zur IGA

 Vom S-Bahnhof Marzahn sind es nur 3 Kilometer zur IGA auf wenig befahrenen Nebenstraßen.

zur Fahrradroute Marzahn -> IGA

8 km von Lichtenberg zur IGA

Vom Bahnhof Lichtenberg (S-Bahn, U-Bahn, Regionalverkehr - Ausgang Gudrunstraße) fährt man knappe 8 Kilometer mit dem Rad. Zunächst geht es gemütlich über einige Zufahrstraßen und autofreie, asphaltierte Wege. Auf der verkehrsreichen Allee der Kosmonauten folgt man kurze Zeit einem vom Senat eingerichteten innerstädtischen Radweg, verlässt diesen aber bald wieder, um auf ruhigen Nebenstraßen zum Ziel zu kommen.

Zur Fahrradroute Lichtenberg -> IGA

11 km von Köpenick zur IGA

Vom Bahnhof Köpenick (S-Bahn, Tram, Bus) geht es zunächst etwas wuselig über ruhige, asphaltierte Nebenstraßen. Die auf der Strecke liegende Alberichstraße war Berlins erste Fahrradstraße.

Alternativ kann auch der Wuhlewanderweg genutzt werden, der für Radfahrer freigegeben ist, an Wochenenden jedoch stark von Fußgängern und Radfahrern frequentiert ist.

Nach dem Unterqueren der Bundesstraße B1/B5 geht es dann kilometerweit autofrei  durchs malerische Wuhletal, nur noch einige wenige hundert Meter Fahrradspur auf der Cecilienstraße stören diese Idylle. Die Route endet nahe dem U-Bahnhof "Kienberg - Gärten der Welt", wo sich - im Gegensatz zum fußläufig erreichbaren Haupteingang - zahlreiche Fahrradständer finden.

Zur Fahrradroute Köpenick -> IGA

17 Kilometer von Neukölln zur IGA

Vom Bahnhof Neukölln (S-Bahn, U-Bahn) fährt es sich überwiegend idyllisch zur IGA. Bald befindet man sich auf einer vom Senat eingerichteten Fahrradroute, die zunächst einen atemberaubenden Blick auf den Treptower Park, dann auf das Rummelsburger Ufer bietet, dem auf weiter Strecke autofrei gefolgt wird. Die Verkehswege sind hier, obwohl sie mit Fußgängern geteilt werden, meist breit genug.

Neben dem Betriebsbahnhof Rummelsburg, der mit seinen ICEs bei dem einen oder anderen sicher etwas Fernweh erzeugt, führt eine Fahrradstraße entlang. Am S-Bahnhof selbst kann man den "Peoplemover" bestaunen, das ist ein Fahrstuhl, der nicht nur auf-, sondern auch seitwärts fährt.

Weiter geht es teils über Nebenstraßen, teils über asphaltierte autofreie Wege, bis das Wuhletal erreicht ist. Dieses wird wiederum autofrei durchquert, nur ein kurzes Stück auf dem Radstreifen der Cecilienstraße ist zu fahren, schon ist man angekommen.

Zur Fahrradroute Neukölln -> IGA

19 Kilometer von Pankow zur IGA

Vom Bahnhof Pankow (S-Bahn, U-Bahn) zur IGA radelt man 18 Kilometer mitten durch die Stadt. Das geht nicht ganz ohne Hauptverkehrsstraßen (mit Radweg oder Fahrradspur). Durchquert werden Prenzlauer Berg, Weißensee, Hohenschönhausen und Lichtenberg.

Zur Fahrradroute Pankow -> IGA

20 km von Kreuzberg zur IGA

Vom Kreuzberg aus, in dessen Nähe sich beispielsweise der U-Bahnhof "Platz der Luftbrücke" oder der S-und U-Bahnhof Yorckstraße befindet, fährt man ruhig und gemütlich zur IGA. In der Monumentenstraße und Bergmannstraße gehört man als Radfahrer zur Mehrheit, dementsprechend entspannt ist das Fahren.

Der verkehrsberuhigte Graefekiez ist sehr belebt und wer etwas Hunger hat, findet hier bestimmt eine seiner Lieblingsspeisen. Wir folgen einer vom Senat eingerichteten Rad-Route. Wer aufmerksam auf den Boden schaut, sieht am Lohmühlenplatz auf der Fahrbahn eine gepflasterte Markierung - hier trennte die Berliner Mauer den Ost- und den Westteil der Stadt viele Jahre lang.

Der Rest der Route ist teilweise so ruhig und angenehm zu befahren, dass man sich nicht in einer Großstadt wähnt. Er entspricht nun der Strecke, die auch von Neukölln aus gefahren wird.

Zur Rad-Route Kreuzberg -> IGA

27 km von Steglitz zur IGA

Vom Bahnhof Rathaus Steglitz (S-Bahn, U-Bahn) kann man auf wenig befahrenen Straßen zur IGA radeln. Hat man den S-Bahnhof Priesterweg auf ruhigen Nebenstraßen erreicht, so geht es zunächst autofrei über den Bahnhof Südkreuz (S-Bahn, Regionalverkehr, Fernverkehr) zur Monumentenstraße.

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg werden im Jahresmittel mehr Fahrten mit dem Fahrrad zurückgelegt als mit dem Auto, und das merkt man. Der weitere Streckenverlauf - idyllisch, kilometerweit autofrei und mit dem einen oder anderen "ganz anderen" Blick auf die Großstadt - entspricht dem, der von Neukölln oder von Kreuzberg aus zur IGA führt.

zur Fahrradroute Steglitz -> IGA

27 km von Charlottenburg zur IGA

Der Weg vom Bahnhof Charlottenburg zur IGA sieht zunächst aus wie eine Zieharmonika. Mit der Mommsenstraße und der Schlüterstraße durchquert man sehr typische Charlottenburger Kieze. Schon bald taucht man in den Tiergarten ein, der mit seiner baumreichen grünen Landschaft zurecht als "Grüne Lunge Berlins" bezeichnet wird. Wenn doch alle Wege durch die Innenstadt so angenehm wären!

Um gemütlich zu bleiben, geht es durch geeignete Nebenstraßen durch Berlin Mitte, dann durch Lichtenberg. Die großen Neubauten in der Gotlindestraße gehörten einst zur Stasi - sicher einen kleinen Blick wert.

Bald befinden wir uns im Wuhletal, das - obwohl ganz anders - eine vergleichbare Gemütlichkeit ausstrahlt wie der zuvor durchquerte Tiergarten. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur IGA.

zur Fahrradroute Charlottenburg -> IGA

27 km von Reinickendorf zur IGA

Setzt man sich am Bahnhof Wittenau (S-Bahn, U-Bahn) aufs Rad, so führt der Weg zunächst durchs Märkische Viertel. Diese Hochhaussiedlung im Westen Berlins ist dem Zielbezirk Marzahn-Hellersdorf im Osten in vieler Hinsicht erstaunlich ähnlich.

Bald geht es durch das beschauliche Pankow, überwiegend auf Nebenstraßen, teilweise auf Hauptstraßen mit Radwegen oder Radspuren. Spätestens im Prenzlauer Berg wird es dann auch recht geschäftig auf den Straßen - dafür locken Straßencafes und Restaurants mit ihren Köstlichkeiten.

Der Routenplaner gibt für diese Strecke recht viele Abbiegevorgänge vor - gerne können eigene Präferenzen über die Schieberegler eingestellt werden. Manchmal ist der eigene Verstand auch etwas schlauer als ein Routenplaner - gute Fahrt!

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28 km von Spandau zur IGA

Wer vom Bahnhof Spandau (S-Bahn, Regionalverkehr, Fernverkehr) zur IGA radeln will, kommt um den typischen Großstadtverkehr nicht ganz herum. Zwar geht es bald aus dem Gewusel heraus zum Hohenzollernkanal, der von einem asphaltierten Weg begleitet wird, dann durch den Wedding und das Humboldthain auch noch recht entspannt.

Ab dem Humboldthain folgt man dann teilweise recht befahrenen, vom Senat eingerichteten Radrouten, die teils auf Fahrradspuren, teils durch Nebenstraßen führen.

Mit dem Verlassen der Innenbezirke werden die Seitenstraßen wieder etwas ruhiger, noch ein kurzes Stück durch das Wuhletal, und die IGA ist erreicht.

zur Fahrradroute Spandau -> IGA

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