Das perfekte (?) HTML-Template

Im Web werden verschiedene HTML/CSS-Templates angeboten, die entweder kostenlos oder gegen Bezahlung für eigene Projekte verwendet werden können.  Die Nutzung solcher Templates hat verschiedene Vorteile, ist aber vor allem zeitsparend. Sie verhilft zu professionellen Layouts, was künstlerisch weniger begabte Webmaster zu schätzen wissen.

Auch code-wendt.de basiert auf einem Template, das ich auf http://www.os-templates.com gefunden habe.

Dennoch tat ich mich bisher mit solchen Templates schwer: Oft waren damit nur die Design-Fragen beantwortet, die im Dummy der Seite zu sehen waren. Die Frage, wie man einen Breadcrumb, einen Stadtplan oder ein Kommunikationstool gestaltet, war mit ihnen nicht beantwortet.

Zudem ist jedes Template anders - das linksseitige Menü, der Header oder der Content-Bereich wird im einen Template mit vollkommen anderem HTML-Code und CSS-Styles erzeugt als im nächsten Template. Für jedes neue Projekt muss man die Template-Grundlagen studieren, oder man greift in deren Unkenntnis doch wieder auf eigene Lösungen zurück.

Alles in allem fand ich das Arbeiten mit HTML-Templates bislang unbefriedigend.

W3.CSS

Durch Zufall bin ich vor einigen Tagen auf W3.CSS von den w3schools gestoßen.

 

Auch hier wird eine Templategalerie angeboten, die verschiedene Einsatzmöglichkeiten wie Bildgalerien, Blogs, Reise - oder Hotelseiten anhand möglicher Umsetzungen darstellt.

 

Der dahinterliegende Ansatz ist aber ein genereller, und er ist gut dokumentiert. Die responsive Seitenaufteilung erfolgt anhand von Boxen, die jeweils ein Viertel, ein Drittel, die Hälfte oder die gesamte Breite der darüberliegenden Box (oder des HTML-Body) annehmen, sowie von Grids, die eine genauere Steuerung für kleine, mittlere und große Displays ermöglichen.

 

Für manche sicher ein alter Hut, für mich aber eine Revolution :-)

code:wendt